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Bauphysik - WUFI-Berechnungen


 

 

Das am IBP (Fraunhofer Institut für Bauphysik) entwickelte und an Freiland- und Labordaten validierte menügesteuerte PC-Programm WUFI (Wärme und Feuchte instationär), erlaubt die realitätsnahe Berechnung des instationären hygrothermischen Verhaltens von mehrschichtigen Bauteilen unter natürlichen Klimabedingungen.

Im Klartext: Um das tatsächliche Feuchteverhalten einer Konstruktion realistisch einschätzen zu können, reicht der bisher meist übliche bauphysikalische Nachweis gemäß Glaser (DIN 4108 und DIN EN ISO 6946) oftmals nicht mehr aus. Diese Aussage gilt vor allem für Konstruktionen die nicht standardisiert sind.

WUFI basiert auf den neuesten Erkenntnissen in Bezug auf Dampfdiffusion und Flüssigtransport in Baustoffen.

Als Randbedingungen können gemessene Außenklimawerte einschließlich Schlagregen und Sonneneinstrahlung verwendet werden, wodurch sich das Verhalten eines Bauteils unter Einfluss natürlicher Bewitterung realistisch untersuchen lässt.

WUFI eignet sich beispielsweise zur Bestimmung
 

  • der Austrockenzeit von Baufeuchte
  • der Tauwassergefahr in Bauteilen
  • des Einflusses von Schlagregen auf Außenbauteile
  • den Auswirkungen von Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen
  • des hygrothermischen Verhaltens von Dach- und Wandkonstruktionen bei Nutzungsänderung oder in unterschiedlichen Klimazonen

Das Programm ist ein Werkzeug für die Entwicklung und Optimierung von Baustoffen und Bauteilen. Es diente u.a. auch als Entwicklungswerkzeug für die sogenannten “intelligenten Dampfbremsen”. (Dabei handelt es sich um feuchteadaptive Dampfbremsen.)

WUFI bietet einen instruktiven Einblick in die komplexen Feuchtetransportphänomene in Bauteilen, macht die Grundprinzipien und Wechselwirkungen beim Wärme- und Feuchtetransport transparent und liefert Planern und Architekten Entscheidungshilfen, indem es grundlegende Einsichten in die Vorgänge im Bauteil vermittelt.

Der sachgerechte Einsatz erfordert einschlägige Erfahrung auf dem Gebiet des Wärme- und Feuchteschutzes und Grundkenntnisse in der Anwendung numerischer Berechnungsverfahren.

 

Die in meinem Büro am häufigsten  angefragte und durchgeführte WUFI-Berechnung ist die  eindimensionale, nicht hinterlüftete Flachdachkonstruktion, oft in Verbindung mit  Dachbegrünung und / oder sonstiger Verschattung.
Außen dampfdichte  Steildächer, Sockelbereiche bei Holzhäusern und schlaufenförmig verlegte Dampfbremsen bei der  Dachsanierung von außen sind weitere oft angefragte Berechnungen.

Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden, ob die eindimensionale Betrachtung mit
WUFI 1D ausreicht, oder die zweidimensionale Berechnung mit WUFI 2D notwendig wird.

 

Bei Interesse kontaktieren Sie mich einfach. Gerne erhalten Sie ein individuelles Angebot. Dafür benötige ich einige Angaben von Ihnen.

 

 

 


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