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Prinzip
Das Verfahren, mittels einer Wärmebildkamera Bilder zu erzeugen, nennt man Thermografie.
Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (mittleres Infrarot) eines Objektes oder Körpers sichtbar macht.
Bei der Thermografie werden Temperaturverteilungen auf Flächen und Gegenständen erfasst und dargestellt.
Die Thermografie ist ein berührungsloses Messverfahren, das heißt, es können auch weit entfernte Objekte abgebildet werden.
Eine Thermografiekamera ist mit einer üblichen digitalen Kamera für sichtbares Licht vergleichbar: Durch ein Objektiv mit Linse wird ein Bild auf einen elektronischen Bildsensor projiziert.
Auf den Bildern werden unterschiedliche Temperaturen durch unterschiedliche Farben dargestellt, wobei üblicherweise hell = “warm” und dunkel = “kalt” bedeutet.
Einsatzmöglichkeiten
Ich setze die Thermografie hauptsächlich begleitend bei Luftdichtigkeitsmessungen ein. Dabei können z.B. Leckagen in der Gebäudehülle und Wärmebrücken zuverlässig aufgespürt und visualisiert werden.
Zwei Beispiele:
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